Die Prävalenz von Diabetes in Europa ist schockierend. Angaben der IDF zufolge haben 450 Millionen Menschen entweder Diabetes oder Prä-Diabetes. Prä-Diabetes ist derweil eine Erkrankung, die unbehandelt innerhalb von fünf Jahren zu Typ-2-Diabetes führen kann.

Typ-1-Diabetes macht nur 5% der Fälle aus – wenn Sie an dieser Krankheit leiden, bedeutet dies, dass das Immunsystem Ihres Körpers Zellen zerstört, die Insulin freisetzen. Daraus resultiert, dass dadurch die Insulinproduktion des Körpers verhindert wird – und ohne diese entscheidende Substanz sind Ihre Zellen nicht in der Lage, Glukose (Zucker) aufzunehmen, welche zur Energiegewinnung notwendig ist.

Als ich herausfand, dass ich Diabetes habe, habe ich schockiert und verängstigt reagiert. Ich habe viele verschiedene Programme ausprobiert. Inzwischen kombiniere ich jedoch eine beständige Ernährung mit CBD. Ich habe 50 Pfund abgenommen, mein Blutzucker ist im normalen Bereich, und ich konnte meine Medikamente absetzen.

William T., IT

Ist Typ 1 oder Typ 2 stärker verbreitet?

Der Typ-2-Diabetes ist bei Weitem die häufigste Form von Diabetes und kann sich in jedem Alter entwickeln. Wenn Sie an dieser Erkrankung leiden, bedeutet das, dass Ihr Körper zwar Insulin produzieren, es aber nicht richtig verwerten kann (wir nennen das auch Insulinresistenz). Wenn sich die Erkrankung verschlimmert, produziert Ihre Bauchspeicheldrüse geringere Mengen an Insulin, was als Insulinmangel bezeichnet wird.

Es ist entscheidend, dass Sie so schnell wie möglich etwas gegen die Diabetes unternehmen. Andernfalls könnten Sie ernsthafte Erkrankungen wie Nierenversagen, Blindheit, Schlaganfall, Herzerkrankungen oder sogar Fuß- oder Beinamputationen erleiden.

Es gibt Dutzende von Diabetes-Medikamenten auf dem Markt, darunter Marken wie Prandin, Glucotrol und Starlix. Natürlich stellen sich bei dieser Art Medikamente für viele Menschen ernsthafte Nebenwirkungen ein und bei falscher Anwendung können Sie zu hohem oder niedrigem Blutzucker führen.

Im Gegensatz dazu haben einige Studien gezeigt, dass CBD ähnliche Ergebnisse wie viele verschreibungspflichtige Medikamente auf dem Markt erzielt, und zwar mit wenig bis gar keinen Nebenwirkungen.

Ist CBD die beste Behandlung bei Diabetes?

Es ist definitiv zu früh, um festzustellen, ob CBD die beste Therapie für Diabetes ist oder nicht. Die Forschung hat jedoch ein vielversprechendes Bild gezeigt, wie der natürliche Wirkstoff auf Basis von Cannabis helfen kann.

Wenn Sie Diabetes haben, werden Sie um die Veränderung wissen, die es für das Leben bedeutet. Alles dreht sich darum, sicherzustellen, dass Sie die Krankheit vorausschauend im Griff haben. Wenn Sie zum Beispiel eine längere Autofahrt planen, sollten Sie Ihren Blutzuckerspiegel zwei Stunden vorher und alle zwei Stunden während der Fahrt kontrollieren.

Auch Stimmungsschwankungen und depressive Erkrankungen treten häufiger bei Menschen mit langfristigen Erkrankungen auf, und das gilt auch für an Diabetes erkrankte. Es ist normal, einen totalen Kontrollverlust zu spüren, der gesteigerte Angst auslöst (interessanterweise kann CBD auch bei Angststörungen helfen!).

Bevor wir uns der Wissenschaft zuwenden, hier ein kurzer Überblick über die Vielzahl an Möglichkeiten, wie CBD Diabetikern helfen kann:

  • Es hat neuroprotektive Wirkungen und kann Entzündungen der Nerven stoppen
  • Kann bei der Reduzierung neuropathischer Schmerzen helfen
  • Kann helfen, das Restless-Legs-Syndrom (RLS), ein häufiges Diabetes-Symptom, zu beruhigen
  • Senkt nachweislich den Blutdruck
  • Kann als Vasodilatator wirken (ein medizinischer Fachbegriff, der die Fähigkeit bezeichnet, die Durchblutung zu verbessern, indem die Blutgefäße offen gehalten werden)

Was sagt die Wissenschaft über CBD?

Dr. Raphael Mechoulam, einer der wichtigsten Cannabis-Chemiker der Geschichte, ist ein Pionier in der Erforschung der medizinischen Eigenschaften von Cannabis. Einige seiner Publikationen behandeln die Chemie der CBD. Durch das Verständnis der Struktur und Chemie der Verbindung können andere Wissenschaftler daraus irgendwann Schlussfolgerungen darüber ziehen, wie CBD eine Therapie für diabetesbedingte Symptome darstellen kann.

Die Arbeit von Dr. Mechoulam (und vielen anderen) zeigt, dass CBD-Rezeptoren im ganzen Körper vorkommen. Wir wissen zum Beispiel, dass diese Rezeptoren in der Bauchspeicheldrüse – dem Ort der Insulinproduktion – existieren. Demnach kann theoretisch der Konsum von CBD einen Einfluss auf den Insulinspiegel haben. Es wäre sogar möglich, dass Cannabinoide Diabetes gänzlich verhindern könnten, obwohl dies natürlich jahrelange zusätzliche Forschung erfordern würde.

CBD-Rezeptoren existieren im gesamten menschlichen Körper und haben eine hohe Prävalenz in der Bauchspeicheldrüse – dem Ort der Insulinproduktion.

Die Bedeutung zuverlässiger akademischer Studien

Eine wichtige Studie über Cannabinoide und Diabetesbehandlung erschien 2013 im American Journal of Medicine. Die Studie beinhaltet Daten aus fünf Jahren über die Auswirkungen von Cannabis auf Insulinresistenz und das Nüchtern-Insulin. Sie untersucht mehr als 4.600 Patienten, von denen fast die Hälfte keine Cannabiskonsumenten waren. Die Forscher entdeckten, dass Konsumenten von Marihuana 16% niedrigere Nüchtern-Insulinspiegel und 17% niedrigere Insulinresistenzwerte aufwiesen.

Besonders interessant an dieser Studie war der Aspekt der Insulinresistenz (IR) (wie bereits erwähnt, steht die IR im Zusammenhang mit Typ-2-Diabetes). In der Studie wurde festgestellt, dass diejenigen, die weiterhin Marihuana konsumierten, eine mittlere IR von 1,8 aufwiesen. Im Gegensatz dazu hatten frühere Konsumenten eine IR von 2,2, während bei Nicht-Konsumenten mit 2,5 die höchste IR aller Gruppen vorlag. Die aktuellen Konsumenten hatten zudem im Durchschnitt die bei weitem niedrigsten Blutzuckerwerte.

Mit anderen Worten: Die Studie belegte, dass der Konsum von Cannabinoiden (wie z.B. CBD) die Insulinresistenz – den Hauptauslöser für die meisten diabetesbedingten Symptome – direkt verringern kann.

Eignet sich CBD als Langzeitbehandlung für Diabetes?

Im Gegensatz zu THC wirkt CBD nicht berauschend, das heißt, dass die Einnahme nicht dazu führt, dass man einen Drogentest nicht besteht und auch kein High auslöst. Viele im Handel erhältliche Marihuana-Sorten (also solche, die in Apotheken verkauft werden) stecken voller THC, während CBD nahezu aus der Pflanze herausgezüchtet wurde. Wenn Sie die Auswirkungen von CBD auf Diabetes-Symptome austesten möchten, sollten Sie sich daher auf CBD-reiche Stämme wie VeganNova konzentrieren.

Diese Stämme sind voller CBD und enthalten praktisch kein THC. Auch die Einnahmemenge hängt ganz von Ihren individuellen Bedürfnissen ab. Manche Menschen spüren bereits ab 10 mg CBD täglich positive Effekte, während andere bis zu 200 mg benötigen.

Wir empfehlen, niedrig einzusteigen und Ihre Dosis allmählich zu erhöhen, bis Sie die erwünschte Wirkung spüren. Vergessen Sie aber bitte nicht, dass Sie, wenn Sie CBD speziell bei Diabetes anwenden, damit keinerlei heilenden Effekt für Ihre Erkrankung erzielen.

Abschließende Gedanken zu CBD für Diabetes

Neben einer wachsenden Zahl wissenschaftlicher Forschungen, die die Wirksamkeit von CBD bei den durch Diabetes verursachten Symptomen untermauern, gibt es bereits viele anekdotische Belege von Echt-Anwendern, die über praktisches Wissen aus erster Hand darüber verfügen, wie der Wirkstoff bei ihnen wirkt.

„Ich kombiniere CBD mit einer kohlenhydratarmen Ernährung. Ich habe mich seit Jahren nicht mehr so gut gefühlt. Mein Arzt ist sogar von den Ergebnissen überwältigt”.

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